Kirmes in Entenhausen, Kirmesbericht  2004

 

In diesem Jahr ging die Kirmes, wegen der Stadioneröffnung im Nordpark eine Woche früher los.

Die Dahlener Heide wurde in ein rotweißes Fahnenmeer verwandelt und die Residenz der Königin erstrahlte in 

festlichem Rotgelb.

Freitag war dann der Start der Kirmes.

Es ging mit einem gut besuchten Senioren-Nachmittag los und Abends wurde gleich beim Eröffnungsball weitergefeiert.

Samstagnachmittag ging es dann richtig los.

Nach dem Antreten, marschierte bereits ein stattlicher Schützenzug Richtung Dahlener - Heide, da hier noch der Mai gerichtet

werden musste.

Der schmucke Baum hatte ein Maß von 21,50 m, dazu kam noch eine Spitze von 5,0 m Länge, so das nachher imposante 26,50 m

in den Himmel ragten.

Damit war der Baum zum wiederholten Male um wenige Zentimeter höher als der Baum eines bekannten Nachbardorfes.

Aber schließlich hatten wir ja auch eine regierende Frauentruppe im Heimatbezirk,

Königin Elke Eppels mit ihren Töchtern Kerstin Heinicke und Sarah Eppels .

 

In Kothausen, wo Königin Elke wohnt war noch mal geschmückt, somit hatte Elke

gleich zwei Königshäuser.

An der Kapelle Kothausen wurde halt gemacht zur Kranzniederlegung.

Hier sprach auch unsere Oberbürgermeisterin Monika Barsch zu den Schützen und

wünschte ihnen  eine schöne Kirmes.

Nach dem Großen Zapfenstreich, der wie jedes Jahr, an der Kapelle Dorthausen aufgeführt

wurde, ging es zum tanzen und abkühlen

ins Festzelt, hier spielte wie an allen Tagen das Tanz und Show- Orchester „Kolibris“.

Seit 40 Jahren ist Dieter Klatt schon aktiver Schütze, dafür bekam er vom Präsidenten

Wilfried Theißen eine Urkunde.

Auch die Marinegruppe Dorthausen wurde für ihr 40 Jähriges Jubiläum geehrt, sowie die

Schwatte Männ Kothausen und der

Jägerzug Kothausen für ihr 30 jähriges Jubiläum.

 

Nach dem die Königsgruppe den ersten Walzer getanzt hatte, kamen auch die Gruppenkönige dazu.

Am späteren Abend, wurde das neue Königssilber der Marinegruppe vorgestellt, der erste Gruppenkönig, der diese Kette tragen

durfte war Sascha Maahsen.

Am neuen Wegekreuz auf der St. Christophorusstrasse, wurde am Sonntagmorgen die Messe gelesen.

Pastor Niekircke weihte das Friedenskreuz feierlich ein, er sprach von der Wichtigkeit des Kreuzes für den christlichen Glauben als

Inbegriff des Lebens, gerade mit dem Symbol eines Apfelbaumes.

Zur Parade auf der Dahlener Heide war auch der Zylinder von Norbert Probst, Mitglied der Schwatte Männ Kothausen, wieder in Ordnung.

Norbert hatte sich wohl  aus Versehen auf den Hut gesetzt, so das er irgendwie eher, einem Sombrero ähnelte.

Viele Gastbruderschaften waren am Nachmittag zum Abholen der Königin und ihrer Ministerinnen erschienen.

Bei der Damenpracht, war uns schon klar, das etwas ganz besonderes gezeigt würde, aber dieses traumhaft schöne Bild kann man gar nicht beschreiben.

Königin Elke ganz in Weiß nur mit ein paar Blumen bestickt und Kerstin unsere Entenmama, sowie die Blickfangministerin Sarah in einem weinroten Kleid.

Zum Glück brachten wir auch die Parade trockenen Fußes über die Bühne.

Im Festzelt, was wieder mal viel zu klein war, wurde Alfred Schmitz von der Kohlengruppe der hohe Bruderschaftsorden verliehen.

Das silberne Verdienstkreuz erhielten in diesem Jahr Gerta Dahmen, Guido Hurtz, Heinz Sendke und Christian Storms.

Eine Urkunde erhielt der Vereinswirt Ralf Sieben „Steinshütte“ da er sich für alle Vereine und Kirmesgruppen in Dorthausen einsetzt.

Außerdem erhielten aus der Altkönigsgruppe Hermann Jacobs und Peter Berner eine Urkunde für ihr Mitgestalten der Kirmes seit 40 Jahren.

Die Schützen / Fahnengruppe verliehen dagegen unserer Zeltkaffeetante Wilfried Theißen eine eigene Thermoskanne.

Wie in jedem Jahr marschierte der Jägerzug Kothausen auf, um der Königin und den Ministerinnen Blumen zu überreichen.

Eigentlich klappt diese Zeremonie immer einwandfrei, aber diesmal schien das ein oder andere, nicht so perfekt wie sonst zu harmonieren.

Mit de Tromm und de Klompe  ging es am Montagmorgen zum Königshaus.

Hier wurde kräftig für den bevorstehenden Klompenball zugelangt .

Und wie bei Eppels so üblich gab es einen richtigen Wolkenbruch zum Biwak .

Eine der Hauptattraktionen unserer Kirmes waren aber die kleinen Küken auf dem Teich, denn die fühlten sich plötzlich im ganzen Garten pudelwohl .

Nach dem die Gewitterfront vorüber gezogen war, zog man zügig zum Festzelt, doch zum Abschied von der Dahlener Heide bekam jeder

der nicht wollte, ein Glas Verdünnung zu trinken, das muss so ein Brauch bei den Einsiedlern sein.

Nach der Klompenparade wurde für den ersten Kinderkönig der Marine „Tobias Wormuth“ , gleich noch mal marschiert .

Der Ersatzmatrose Dieter Klatt hatte seine Mütze im Regen vollaufen lassen und Claus Kosendei hatte die Marinefahne gleich ganz

vergessen .

Beim letzten Strafmarschieren schloss sich dann die ganze Marinegruppe an .

Zu den Aufführungen der einzelnen Klompengruppen nahm die Königsgruppe Elke und Norbert Eppels , Kerstin und Jürgen Heinicke

sowie Sarah Eppels und Peter Schröder auf der Tanzfläche Stellung .

Zuerst kamen die Lachmöwen mit einem Gedicht : „Zum Glück heißt ihr Äppels und nicht Pflaum“

Doch die Überraschung brachte Lisa Kohnen , die kleine Frau mit der großen Stimme , sie sang live für die Königin und das Zelt tobte .

Danach traten die Klompenfrauen der „Vierjahreszeiten“auf, die sich mittlerweile zu wahren Aldi-Gazellen gemausert haben.

Eine super tolle Darbietung über das Einkaufen bei Aldi, gesungen von Richie „A.L.D.I. (Originaltitel Y.M.C.A.).

Die Kothausener Schützenmädels brachten gleich einen Maler aus Paris mit.

Pierre malte aber nicht mit Farben sondern mit Menschen .

Durch Aufstellung verschiedener Personen entstanden Bilder wie zum Beispiel:

Der geregelte Stuhlgang, ein überspanntes Frauenzimmer, es wird eine große Dürre über euch kommen ,u.s.w.

Die Kohlengruppe brachte eine Einlage mit dem Holzfäller - Michel , der nicht sterben wollende Michel war natürlich Stefan Pajor .

Es war eine Riesen Stimmung im Zelt und ein Lied, wurde immer lauter gesungen :“Es gibt nur eine Elke Eppels.....“ .

Beim Vogelschuss ging es auch schon heiß her und beim 149. Schuss fiel der Vogel von der Stange.

Neuer Schützenkönig wurde Heinz-Willi Heynckes , mit den Ministern

Peter Welters und Karl –Heinz Windeck , alle drei übrigens vom Jägerzug Kothausen .

Mit dieser neuen Königsgruppe wird es 2005 bestimmt eine ganz besondere Dorthausener, nein  Kothausener Kirmes geben .

Am Dienstag Morgen traf man sich noch gemütlich zum Blutwurstessen in der „Steinshütte“, auch Genickschussbar genannt, weil

man sich hier gerade auf Kirmes, so schön den Rest geben kann .

 

Auch hier war die einstimmige Meinung , das war eine super Kirmes !

     Manfred Nakötter  

überarbeitet am 06.08.2004 vom Webmaster